Flugplatz Wenningfeld - Ende mit Schrecken!
Was haben wir im Laufe der zurückliegenden Jahre nicht alles an Argumenten der Befürworter der Flugplatzausbaus gehört:
Die neue A31 des Kreises Borken, unverzichtbar für die Gewerbetreibenden, wichtiger Infrastrukturbaustein
Und heute? Schaut man hinter die Kulissen, bleibt festzustellen, dass es nunmehr nur noch darum geht, die Verluste zu minimieren. Entgegen der Behauptungen der Befürworter eines Ausbaus, dass nur mit der Anpassung an die europäischen Sicherheitsnormen die Geschäftsfliegerei am Standort zu halten sei, ist der Flugplatz heute genau das, was die Gegner schon vor dem Ausbau immer wieder postuliert haben - ein Platz für Freizeitflieger. Das hat die Steuerzahler bisher rund 6,5 Millionen Euro gekostet und nun kommen weitere 1,6 Millionen Grunderwerbskosten, 300.000 Euro Kassenkredite des Kreises sowie weitere 170.000 Euro Verlustausgleich für die zurückliegenden Jahre auf den Kreis Borken und die Städte Stadtlohn und Vreden zu. Beruhigend sind da die Worte des Landrats Dr. Kai Zwicker, der sowohl in der Presse als auch in den zuständigen Aufsichtsgremien klarstellte, dass de facto kein Geld fließen müsse sicher nur für CDU und FDP. Denn auch nur sie werden dem Vorschlag folgen können, die offenen Forderungen des Kreises Borken als Kapitaleinlage in die Flugplatz GmbH einzubringen und weiter darauf hoffen, dass dieses wichtige Infrastrukturelement endlich zur Entfaltung kommt.