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Handwerk hat grünen Boden

Dass sich mit grünen Projekten schwarze Zahlen schreiben lassen, ist längst belegt: Wir Grünen setzen auf die Förderung umwelt- und ressourcenschonender, intelligenter Technologien und Produktionsverfahren, weil dieser Bereich auch im globalen Maßstab immer wichtiger wird. Umweltschutz ist ein wichtiger Standortfaktor, gerade auch in und für den Kreis Borken. So ist etwa der Tourismus darauf angewiesen, dass Natur und Umwelt im Westmünsterland nicht weiter zerstört werden. Der Klimawandel mit seinen drohenden dramatischen Auswirkungen macht eines deutlich: wir müssen sofort den Ausstoß klimaschädlicher Gase zurückfahren, das heißt vor allem die Energieeinsparung und den Einsatz regenerativer Energien massiv forcieren. Für die produzierende Wirtschaft in Deutschland, so auch im Kreis Borken, ist dies gleichzeitig Herausforderung und Chance. Vor dem Hintergrund der Notwendigkeit, den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu verringern, und auch angesichts der zunehmenden Verknappung und Verteuerung von immer mehr Rohstoffen, erweisen sich führende Positionen in der Umwelttechnologie und im betrieblichen Umweltschutz als immense Wettbewerbsvorteile, national wie international.

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sind das Rückgrat der Wirtschaft im Kreis Borken. Sie leisten einen zentralen Beitrag zur Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, zeichnen sich aus durch große Standorttreue und können sich häufig rascher als Großunternehmen an veränderte Marktbedingungen anpassen. Wir GRÜNEN machen gezielte Politik für den Mittelstand.

Wir wollen dafür sorgen, dass öffentliche Aufträge möglichst in kleinen Losen vergeben werden, also weniger an Generalunter- oder –übernehmer gehen. Die Wirtschaftsförderung soll übersichtlicher werden und sich stärker auf kleine und mittlere Unternehmen konzentrieren. Wichtiges Anliegen ist uns auch der Schutz privater Erwerbsunternehmen, vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen, vor öffentlichen Betrieben bzw. massiv mit öffentlichen Geldern geförderten Unternehmen. Die Subsidiaritätsklausel im kommunalen Wirtschaftsrecht darf hier nicht Worthülse bleiben, sondern muss greifen. Schließlich gilt es, den Wissenstransfer aus Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen wie auch die Forschungsförderung generell stärker in Richtung KMU zu lenken.

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