Eisele begrüßt KVWL Entscheidung zu Notfallpraxis in Gronau
Kreis Borken. Jetzt bekommt der Kreis Borken doch noch vier Notfallpraxen: Dietmar Eisele, Kreisvorsitzender und Landtagskandidat der Grünen im Kreis Borken, begrüßte die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), neben den bereits als gesetzt feststehenden Standorten in Bocholt, Borken und Ahaus auch in Gronau weiterhin eine Notfalldienstpraxis für die Versorgung der Notfallpatienten anzubieten.
Die größte Stadt des Nordkreises war als Standort bislang seitens der KVWL nicht sicher gewesen. Im Bereich der KVWL sollen zum 1. Februar 2011 insgesamt 63 solcher Praxen - zumeist mit Krankenhausanbindung - eingerichtet werden. Die ursprünglichen Vorschläge der Fachgremien hatten nur etwa 50 Anlaufpraxen vorgesehen.
Eisele erklärte, dass sich nun gezeigt habe, dass der Protest der Kommunalpolitik gegen die drohende Schließung der Notfallpraxis in Gronau gelohnt habe. "Wir haben klar Flagge gezeigt, gegen die Pläne der KVWL den ländlichen Raum in dert ärztlichen Versorgung auszudünnen. Das hat sich nun ausgezahlt!"